Resteessen!
Diese ganz schnellen Abendessen-Snacks gab es heute bei uns. Alles, was im Kühlschrank noch auf die baldige Verarbeitung wartete. Ganz einfach, stressfrei und doch so lecker!



Rote Bete-Salat mit Granatapfelkernen und Kresse:
4 gekochte Rote Bete-Knollen
1/4 Granatapfel
1 Kistchen Kresse
Saft von 1/2 Zitrone
etwas Olivenöl
Pfeffer
Fleur de Sel oder normales Salz

Die Rote Bete (am besten mit Küchenhandschuhen) in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit den Granatapfelkernen in eine Schale geben.

Die Kresse waschen, aus dem Beet schneiden und zusammen mit Öl und Zitronensaft unter den Salat mengen.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Champignons mit Knoblauch und Kräutern
ca. 10 Champignons
2 Knoblauchzehen
Pfeffer
Fleur de Sel oder normales Salz
2 EL italienische Kräuter (TK) oder frische Kräuter nach Verfügbarkeit
Bratöl

Champignons in mundgerechte Stücke schneiden. Die Knoblauchzehen grob hacken.

Öl in einer Pfanne stark erhitzen und die Champignons mit dem Knoblauch wenige Minuten scharf anbraten. Dabei darauf achten, dass der Knoblauch nicht zu dunkel und somit bitter wird.

Mit Salz, Pfeffer und den Kräutern abschmecken.


Dazu schmeckt ein herzhaft belegtes Brot oder - wie bei uns - ein paar knusprig angebratene Bio-Kartoffelpuffer!

Zwischen Kinderbazillen und Lehrbüchern über Kinderbazillen schleiche ich mich heimlich kurz hier rein, um eine unheimlich leckere Suppe mit Euch zu teilen.

Ein besonderer Genuss, wenn es - wie heute - mal wieder waagrecht regnet: wärmt von innen und lässt mit ihrer tollen Farbe keinerlei Winterdepression aufkommen!

Was für eine tolle Knolle. Sieht aus, wie Rote Bete, ist aber keine!



1 (550 g) lila Süßkartoffel
120 g Sellerie
1 mittelgroße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/2 TL brauner Zucker
Olivenöl
750 ml Gemüsefond
1/4 - 1/2 Dose Kokosmilch
optional: 1 Stange Zitronengras

Süßkartoffel und Sellerie schälen und in Würfel schneiden. Den Knoblauch und die Zwiebel ebenfalls würfeln.

Die harten, äußeren Blätter vom Zitronengras abziehen und den weichen, weißen Kern klein hacken.

Zwiebeln und Knoblauch in etwas Olivenöl in einem Topf anschwitzen. Mit dem Rohrzucker karamellisieren.

Die Süßkartoffel und den Sellerie dazu geben, einmal umrühren und mit Gemüsefond aufgießen.

Bei geschlossenem Deckel etwa 15 Minuten kochen, bis das Gemüse weich ist.

Die Suppe mit dem Pürierstab oder dem Mixer schön glatt pürieren. Die Kokosmilch zugeben und noch einmal durchmixen.
Am besten nehmt Ihr zuerst nur 1/4 Dose und gießt nach, falls nötig. Bei zu viel Kokosmilchwird das Kokosaroma zu dominant.


Gerösteter Blumenkohl
1 Blumenkohl
Olivenöl
Meersalz
Pfeffer

Den Backofen auf 220°C vorheizen.

Den Blumenkohl in kleine Röschen zerteilen und waschen. In einer Schüssel mit einem Schuß Olivenöl vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.

In eine Auflaufform geben und für etwa 20 Minuten im Ofen rösten.


Petersilien-Sesam-Pesto
1 kleiner Bund Petersilie
2,5 EL Sesamsamen
1 gestrichener TL Meersalz
Saft von 1/2 Zitrone
2 EL Olivenöl
1/4 TL brauner Zucker

Für das Pesto die Sesamsamen goldbraun in einer Pfanne anrösten und mit den anderen Zutaten im Mixer zu einer Paste verarbeiten.

Mit etwas Armschmalz und einem Mörser geht das auch!

Den lauwarmen Blumenkohl mit dem Pesto überziehen und als Suppeneinlage servieren. Nach Belieben mit Chiliflocken abschmecken.

Meine Lieblings Rohkost-Salate


Donnerstag, 6. November 2014

Rohes Gemüse darf bei mir zu keiner Mahlzeit fehlen. Nicht nur, weil es viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe enthält, sondern vor allem, weil es mir richtig gut schmeckt, Abwechslung auf der Zunge bringt und so zum warmen Gericht ein prima Gegenpart ist.

Deshalb kann ich eigentlich nie genug Rezepte für Rohkost-Salate im Hinterkopf abspeichern. Hier möchte ich mit Euch meine Liebsten teilen:


1.
Ein Rezept nach der sympathischen Vollwert- und Rohkostkennerin Ute-Marion Wilkesmann, die ich vor einiger Zeit einmal auf Youtube entdeckt hatte: Waldorfsalat mit einem unheimlich leckeren Dressing aus pürierten Sonnenblumenkernen, Orangensaft, Apfel und Ingwer:

Waldorfsalat mal anders



2.
Diesen Salat habe ich nach einer langen Nacht im Cafe King kennengelernt. Für den Hunger nach dem Tanzen, hatte ich zum Glück noch etwas aus der veganen Theke ergattern können und hatte in der kalten, leeren Trambahn morgens früh um 4 dann einen kulinarischen Sonnenaufgang. Es lohnt sich, ein richtig gutes Olivenöl zu verwenden und hochwertigen, aromatischen getrockneten Thymian.

Fenchelsalat mit Apfel und Thymian



3.
Wie schon im letzten Eintrag ausgiebig erwähnt, bin ich inzwischen ein großer Fan von Roter Bete in allen Aggregatszuständen. Grob geraspelt mit ihrer guten Freundin, der Karotte, Naturjoghurt, reichlich gerösteten Sonnenblumenkernen (damit nicht sparen!) und frischen Korianderblättern wird daraus ein exotisch-cremiger Genuß, von dem ich problemlos eine große Schüssel verdrücken kann.

Rote Bete-Karotten-Salat mit Joghurt und Koriander




4.
Und noch einmal Joghurt als Dressinggrundlage: Man kann sich kaum vorstellen, dass er mit Kohlrabi ein gutes Team ergibt. Aber ich kann es mehrfach bestätigen! Zusammen mit Erbsen und Koriander schmeckt dieser Salat einfach nur erfrischend und "grün" - zu Pellkartoffeln, Seitangyros oder gebratenem Lachs zum Beispiel. Der Koriander lässt sich auch gut durch Petersilie ersetzen.

Kohlrabisalat mit Erbsen und Koriander




Viele tolle Salate mit rohem Gemüse und Früchten gibt es auch aus dem asiatischen Bereich. Dazu bald ebenfalls ein paar meiner Lieblingsrezepte!

Deko-DIY: Herbst Part 2 - bunte Natur


Donnerstag, 30. Oktober 2014

Aufgespießt: Die wunderschönen warmen Farben des Herbstes muss man sich einfach in die Wohnung holen. Zum Beispiel mit besonders gut erhaltenen, farbenfrohen Blättern.

Diese lassen sich auf Holzspieße montiert zum "Stehen" bringen und in schönen, kleinen Gefäßen präsentieren. Ich habe dazu einige Exemplare meiner Milchkännchensammlung aus der Vitrine geholt. Mit etwas Sand im Gefäß steht es sich noch besser.




Da der Regen genauso zum Herbst gehört, wie die bunten Blätter, regnet es vom wild geschwungenen Ast über unserem Spielteppich "Schnüre":
Blauer Stickgarn mit aus Tonpapier ausgeschnittenen Regentropfen in verschiedenen Größen und unterschiedlichen Grau- und Blautönen. Unten dran eine glitzernd-geschliffene Glasperle.




Bei der Tischdeko kam wieder meine alt bewährte VÄLKÄND Dose und das Moos aus der Modellbauabteilung zum Einsatz. Die süßen Ton-Pilze habe ich im DEPOT ergattern können und die Bucheckern und Kastanien gab es beim Spazierengehen ganz umsonst dazu :)




Draussen fallen alle Blätter von den Bäumen. Ich klebe sie wieder an!

Aus den Resten meiner Kissennäh-Aktion, die Ton-in-Ton zur Wohnzimmerwand passen, habe ich Blätter ausgeschnitten und an einen nackten Zweig geklebt. Die getrockneten, orangenen Lampignons geben den nötigen Farbtupfer und meine alte Flohmarktvase passt farblich auch ganz wunderbar dazu.




Die "Handgranaten" neben dem Zweig sind übrigens Rondini-Kürbisse. Außen haben sie eine irre harte Schale, aber das Innere kann man nach dem Kochen oder Backen mit einem Löffel heraus löffeln. So lecker!


Der Herbst ist farblich gesehen von allen Jahreszeiten ganz klar meine liebste. Ich bin halt eine Spätsommer-/Herbstgeborene. Aber ein bisschen spekuliere ich schon darauf, dass es dieses Jahr endlich mal wieder schneit. Und dann bin ich auch gaaanz schnell wieder froh, wenn diese fiesen, frostigen Temperaturen vorbei sind!

Macht es Euch gemütlich und viel Spaß beim Basteln!
Bevor das Wetter nahtlos in den Winter übergeht, möchte ich Euch noch ein paar herbstlich dekorierte Ecken in unserem Zuhause zeigen.

Der Platz, der regelmäßig als erster dem jahreszeitlichen Umdekorierungswahn zum Opfer fällt ist unsere Couch. Ich habe wieder ein paar Kissen genäht!

Ich freue mich jedes mal aufs Neue über meine IKEA-Stoffausbeuten. Dort ist einfach immer etwas für mich dabei. Und auch noch zu einem verhältnissmäßig erschwinglichen Preis. Herbstliche Blattumrisse auf einem angenehmen Farbhintergrund.



Mit dem Verschluß der Kissen mache ich es mir meist einfach: mit einem Hotelverschluß. Beim letzten Mal hatte mir dieses Video-Tutoral sehr weiter geholfen. Inzwischen geht es "freihand". Ist ja auch wirklich einfach.

Diesmal habe ich mich sogar an ein größeres Kissenformat herangewagt. Die Vorder- und Rückseite ist wieder aus einem IKEA-Stoff. In die Kante habe ich einen Streifen aus braunem Kunstleder (erstanden bei Buttinette) eingenäht, in das an der Unterseite auch ein langer, orangener Reißverschluß eingearbeitet wurde.



Die Nähmaschine und ich standen unerhört auf Kriegsfuß, aber Ende gut, alles gut.


Das Herzstück in der Couchecke ist mein überdimmensionaler Traumfänger.



Mein Vater hatte mir vor einigen Wochen zwei frische Weidenäste gebogen und zu einem Kreis verbunden. Ich habe die Verbindungsstellen noch einmal mit einem Paketband verstärkt und mit dünnem, grünem Filz überklebt.

Dann ging es an das Innenleben. Mit leuchtend-orangener Wolle habe ich das Netz geknüpft. Wie man das macht, habe ich hier schon einmal kurz beschrieben. Es ist wirklich ganz leicht! Leider kann man die Anleitung in dem englischsprachigen Video nur mit großer Aufmerksamkeit erkennen. Vielleicht schaffe ich es, vor Weihnachten, noch ein eigenes Video dazu zu machen.

Die Federn sind an dunkelgrüne Satinbänder geknotet. Um den Knoten zu verdecken, habe ich etwas in einem Bastelkistchen gefunden, das dort schon ein Jahr auf seine Verwendung wartet:



Mit einem Drehmel aufgebohrte Haselnüsse.



Auf die "Aufhängeschnur" habe ich einige Kastanien aufgefädelt, die mir mein Sohn netterweise überlassen hat.




Und morgen geht es weiter mit Teil 2!
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