Ich bin inzwischen ein großer Fan von Roter Bete in allen Aggregatszuständen.

Grob geraspelt mit ihrer guten Freundin, der Karotte, Naturjoghurt, reichlich gerösteten Sonnenblumenkernen (damit nicht sparen!) und frischen Korianderblättern wird daraus ein exotisch-cremiger Genuß, von dem ich problemlos eine riesen Schüssel verdrücken kann.



Für 1 große Schale:
2 große Knollen Rote Bete
3 große Karotten
ca. 300 g Naturjoghurt oder ungesüßter Sojajoghurt
5 EL Sonnenblumenkerne
1/2 Bund frische Korianderblätter
1 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Die Rote Bete schälen und grob raspeln. Am besten zieht Ihr hierfür Küchenhandschuhe an, sonst färbt Ihr Eure Finger schön rot ein!

Die Karotten ebenfalls - wenn nötig - schälen und auf einer Reibe oder in der Küchenmaschine raspeln.

Das Gemüse in einer Schale mit einigen Esslöffeln Joghurt vermengen - erst einmal weniger, dann könnt Ihr bei Bedarf den Rest dazu geben, um eine schöne, cremige Konsistenz zu erreichen. Der Joghurt färbt sich sofort rosa und sieht aus wie Erdbeerquark!

Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne zusätzlichem Fett goldbraun anrösten.

Den Koriander grob hacken.

Kerne, Koriander, Zitronensaft, Salz und Pfeffer unter den Salat rühren. Gegebenenfalls noch einmal Joghurtmenge anpassen oder nachwürzen.


Diese Rote Bete-Gerichte kann ich Euch auch noch wärmstens empfehlen:
Wurzelpower: Rote Bete-Kokos-Suppe mit Orange
Rote Bete-Salat wie im Louis Hotel

Kohlrabisalat mit Erbsen und Koriander


Freitag, 24. Oktober 2014

Wer hätte das gedacht: Kohlrabi und Joghurt sind ein wunderbares Team! Gemeinsam mit Erbsen und Koriander schmeckt dieser Rohkostsalat so schön erfrischend und einfach nur "grün". (Ich finde, dieses Wort beschreibt's am besten - müsst Ihr mal ausprobieren, ob Ihr meine Interpretation nachvollziehen könnt ;-) )

Ich liebe ihn zum Beispiel zu Pellkartoffeln, Seitangyros oder gebratenem Lachs.




Für 2 Portionen:
1 großer Kohlrabi
1 handvoll TK-Erbsen
Salz, Pfeffer
1/4 TL süßes Paprikapulver
1/2 Bund frische Korianderblätter oder Petersilie
1 EL weißer Balsamico
ca. 250 ml Naturjoghurt oder ungesüßter Sojajoghurt

Die Erbsen in einem kleinen Topf mit wenig Wasser ein paar Minuten aufkochen, bis sie aufgetaut sind.

In der Zwischenzeit den Kohlrabi schälen und auf einer Reibe grob raspeln. In ein Siebchen geben und mit den Händen einen Teil der austretenden Flüssigkeit herausdrücken.

Den Kohlrabi in einer Schale mit einigen Esslöffeln Joghurt, dem Balsamico und den Gewürzen vermengen. Nehmt erstmal weniger Joghurt und tastet Euch vor, dass die Sauce nicht zu viel und zu flüssig wird - jeder Kohlrabi hat ja eine andere Größe.

Den Koriander grob hacken und mit den Erbsen unter den Salat mengen. Vielleicht noch ein mal abschmecken.

Falls Ihr keinen Koriander mögt, könnt Ihr ihn auch problemlos durch Petersilie ersetzen.
Zum Abend hin bekomme ich meist Lust auf einem frischen Salat oder auf eine warme Suppe. Je nachdem, wie der Tag war und wie es um die Außentemperatur steht.

Heute war eine Suppe dran. Eine Rote Bete-Suppe mit Kokosmilch und frischem Orangensaft. Und sie war so sagenhaft köstlich!!!





Vor einiger Zeit habe ich mich in die Rote Bete verliebt. Schon allein die Farbe ist der Knaller und macht jedes Gericht optisch gleich viel weniger langweilig. Ich mag sie roh oder gegart im Salat, gebacken und fein geschnitten als "Carpaccio", gefüllt aus dem Ofen und pürriert in der Suppe.

Der erdige und doch irgendwie fruchtige Geschmack hat es mir einfach angetan. Und noch dazu bringt sie B-Vitamine und Folsäure, Kalium und Eisen mit.


Die Zubereitung dieser Suppe gelingt so schnell, dass sie auch nach viel zu vielen Überstunden oder an einem faulen Tag genau das Richtige ist. Ich habe soeben beschlossen, dass sie Teil meines Weihnachtsmenüs wird!


Für 2 große Portionen:
500 g gegarte Rote Bete, in grobe Stücke geschnitten
2 Zehen Knoblauch, in kleine Würfel geschnitten
1/2 Zwiebel, in kleine Würfel geschnitten
1/2 Dose Kokosmilch
etwas Gemüsebrühe
Saft von 1/4 Orange
1/2 TL Kreuzkümmel
Olivenöl
etwas brauner Zucker


Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch mit dem braunen Zucker und dem Kreuzkümmel glasig anschwitzen.

Die Rote Bete dazu geben und mit der Gemüsebrühe aufgießen, dass sie gerade so bedeckt ist.

Etwa 10 Minuten mit Deckel köcheln lassen, dann vom Herd nehmen.

Die Kokosmilch und den Orangensaft dazu geben und in einem Mixer oder mit dem Pürrierstab fein und sämig pürrieren. Wenn sie zu dickflüssig ist, noch etwas Gemüsebrühe dazu geben.

Bei mir war es nicht einmal nötig, noch Salz und Pfeffer dazu zu geben, so vollmundig war der Geschmack. Aber Ihr könnt natürlich noch etwas würzen, wenn Ihr mögt.

Und jetzt: Feierabend und genießen!


P.S. Für die Mamis: Mein Kleiner (2) wollte mehrfach einen Nachschlag. Und zwar nicht nur Backerbsen, sondern auch Suppe! Vielleicht ist das ja auch etwas für Euch?

Kastanien-Männchen und Sammler-Glück


Donnerstag, 9. Oktober 2014

Heute war so ein einzigartiges Sonnen-Biergarten-Wetter, dass man fast vergessen konnte, dass wir schon den 9. Oktober haben.

Seit einigen Wochen klebt mein kleiner Sohn mit seinem Blick nur noch am Boden, denn es gibt da unten so viel zu entdecken! Die Bäume werfen all ihr Hab und Gut ab und so legt der stolze Sammler täglich viele Hände voll Kastanien, Eicheln, Haselnüsse, Bucheckern und bunte Blätter in unsere prall gefüllte Basteltüte. Gegen diese Naturschätze hat gerade kein gekauftes Spielzeug eine Chance.



Die Mama freut's! Endlich ist das Alter da, wo wir zusammen basteln können!
Zum Beispiel Figuren aus Kastanien und Zahnstochern.



Bei frischen Kastanien kann man die Löcher direkt mit dem Zahnstocher bohren. Wenn sie schon etwas eingetrocknet sind, wird eventuell ein harter, spitzer Gegenstand dazu benötigt.


Die Fundstücke eignen sich auch wunderbar mit weiteren herbstlichen Elementen als Dekoration für den Esstisch.




Auch unser Wohnzimmer hat eine kleine - zur Jahreszeit passende - Umgestaltung erfahren. Dazu gibt es ebenfalls bald ein paar Fotos. Vielleicht ist ja eine Dekoidee für Euch mit dabei!

Jetzt ist er auch im Kalender da - der goldene Herbst.

Ich merke das vor allem daran, dass ich öfter mal überlege, mir nicht doch eine Wärmflasche mit ins Bett zu nehmen (alles unter 27 Grad ist pure Körperverletzung!).




Aber auch, weil ich wieder Lust auf ein reichhaltiges, warmes Frühstück bekomme.
Und so kam in den letzten Tagen wieder ein duftender Haferporridge auf meinen Tisch - verfeinert mit einigen Leckereien.





Nachdem ich gefühlte hundert Mal am Regal vorbeigeschlichen bin und mich einfach nicht überwinden konnte, 15 Euro für ein Glas Dr. Goerg Bio-Kokosmus (500 ml) zu bezahlen, habe ich es irgendwann doch nicht mehr ausgehalten und das Glas wanderte heimlich in den Einkaufskorb.



Ich habe den Kauf nicht bereut - das Mus schmeckt einfach fantastisch und auch mein kleiner Sohn ist ein großer Fan davon, morgens die Reste vom Löffel zu schlecken.

Ein Löffel Kokosmus kommt bei uns gerne in einen Smoothie und ist eine gute Beimisch-Alternative für meinen geliebten Reis-Kokos-Drink. Aber zart schmelzend in einen heißen Frühstücksbrei gerührt, ist es der Himmel auf Erden.

Für Rohkost-Pralinen und Desserts werde ich es sicher auch noch ausprobieren. Oder einfach pur aus dem Glas löffeln. Geöffnet ist es ungekühlt 9 Monate haltbar.


Und bei noch etwas bin ich inzwischen sehr auf den Geschmack gekommen: Kakao-Nibs.
Das sind geschälte, fermentierte und in Stücke gebrochene Kakaobohnen, die einen einzigartigen knusprig-herb-kakaoigen, angenehm bitteren und leicht kühlend Geschmack im Mund ergeben.

Schuld ist Steffi mit ihrem tollen Blog kochtrotz.de, der nicht nur für Menschen mit Allergien oder Unverträglichkeiten sehr empfehlenswert ist. Sie hat vor kurzem eine eigene (glutenfreie) Müslimischung kreiert, die man sich nach Hause bestellen kann: Bio-Quinoa-Kokos-Kakao

Das musste ich unbedingt testen. Zwei Packungen habe ich schon leer gegessen und Kakao-Nibs sind seit dem auch pur in meinen Vorratsschrank gewandert.

Aber nun genug der ausschweifenden Reden, es ist Zeit für Frühstück - und das ist in 5 Minuten fertig!


Herbstlicher Haferporridge mit Kakao-Nibs und zartschmelzendem Kokosmus




Für 2 kleinere oder 1 große Portion:


100 g Feinblatt-Haferflocken
300 ml Hafermilch
1 EL Kokosmus
1 Birne
2-3 EL Rosinen
wer möchte: 1 handvoll Trauben


Die Birne in dünne Spalten schneiden.

Die Haferflocken mit der Hafermilch, der Hälfte der Birnenspalten und den Rosinen in einem Topf kurz aufkochen. Bei niedriger Hitze unter Rühren 2-3 Minuten weiter köcheln bzw. quellen.

Den heißen Porridge in Schälchen füllen und die Kakaonibs und das Kokosmus unterrühren.

Mit Trauben und den restlichen Birnenstreifen garnieren und noch warm genießen!


Beim Wechsel einer Jahreszeit beginne ich immer, die Wohnung wieder etwas umzugestalten. Und im Herbst fällt das Bastelmaterial ja regelrecht von den Bäumen! Ein paar Anregungen für herbstliche Akzente kann ich also jetzt schon einmal ankündigen!

(Seite 1 von 132, insgesamt 660 Einträge) » nächste Seite