Jetzt ist er auch im Kalender da - der goldene Herbst.

Ich merke das vor allem daran, dass ich öfter mal überlege, mir nicht doch eine Wärmflasche mit ins Bett zu nehmen (alles unter 27 Grad ist pure Körperverletzung!).




Aber auch, weil ich wieder Lust auf ein reichhaltiges, warmes Frühstück bekomme.
Und so kam in den letzten Tagen wieder ein duftender Haferporridge auf meinen Tisch - verfeinert mit einigen Leckereien.





Nachdem ich gefühlte hundert Mal am Regal vorbeigeschlichen bin und mich einfach nicht überwinden konnte, 15 Euro für ein Glas Dr. Goerg Bio-Kokosmus (500 ml) zu bezahlen, habe ich es irgendwann doch nicht mehr ausgehalten und das Glas wanderte heimlich in den Einkaufskorb.



Ich habe den Kauf nicht bereut - das Mus schmeckt einfach fantastisch und auch mein kleiner Sohn ist ein großer Fan davon, morgens die Reste vom Löffel zu schlecken.

Ein Löffel Kokosmus kommt bei uns gerne in einen Smoothie und ist eine gute Beimisch-Alternative für meinen geliebten Reis-Kokos-Drink. Aber zart schmelzend in einen heißen Frühstücksbrei gerührt, ist es der Himmel auf Erden.

Für Rohkost-Pralinen und Desserts werde ich es sicher auch noch ausprobieren. Oder einfach pur aus dem Glas löffeln. Geöffnet ist es ungekühlt 9 Monate haltbar.


Und bei noch etwas bin ich inzwischen sehr auf den Geschmack gekommen: Kakao-Nibs.
Das sind geschälte, fermentierte und in Stücke gebrochene Kakaobohnen, die einen einzigartigen knusprig-herb-kakaoigen, angenehm bitteren und leicht kühlend Geschmack im Mund ergeben.

Schuld ist Steffi mit ihrem tollen Blog kochtrotz.de, der nicht nur für Menschen mit Allergien oder Unverträglichkeiten sehr empfehlenswert ist. Sie hat vor kurzem eine eigene (glutenfreie) Müslimischung kreiert, die man sich nach Hause bestellen kann: Bio-Quinoa-Kokos-Kakao

Das musste ich unbedingt testen. Zwei Packungen habe ich schon leer gegessen und Kakao-Nibs sind seit dem auch pur in meinen Vorratsschrank gewandert.

Aber nun genug der ausschweifenden Reden, es ist Zeit für Frühstück - und das ist in 5 Minuten fertig!


Herbstlicher Haferporridge mit Kakao-Nibs und zartschmelzendem Kokosmus




Für 2 kleinere oder 1 große Portion:


100 g Feinblatt-Haferflocken
300 ml Hafermilch
1 EL Kokosmus
1 Birne
2-3 EL Rosinen
wer möchte: 1 handvoll Trauben


Die Birne in dünne Spalten schneiden.

Die Haferflocken mit der Hafermilch, der Hälfte der Birnenspalten und den Rosinen in einem Topf kurz aufkochen. Bei niedriger Hitze unter Rühren 2-3 Minuten weiter köcheln bzw. quellen.

Den heißen Porridge in Schälchen füllen und die Kakaonibs und das Kokosmus unterrühren.

Mit Trauben und den restlichen Birnenstreifen garnieren und noch warm genießen!


Beim Wechsel einer Jahreszeit beginne ich immer, die Wohnung wieder etwas umzugestalten. Und im Herbst fällt das Bastelmaterial ja regelrecht von den Bäumen! Ein paar Anregungen für herbstliche Akzente kann ich also jetzt schon einmal ankündigen!

Smoothie mit Blaubeere und Kokos


Samstag, 21. Juni 2014

Wo ich doch so lange gebraucht habe, um mal wieder einen Eintrag zu schreiben, dachte ich, ich beginne ihn mit einem Zitat zum Thema Zeit. So ein richtig gutes konnte ich nicht finden, dieses fand ich aber ganz nett :)

"Kein Mensch ist so beschäftigt, dass er nicht die Zeit hat, überall zu erzählen, wie beschäftigt er ist."

Für alle, bei denen es auch immer "viel zu spät für diese Uhrzeit" ist (von wem kam das eigentlich?), habe ich hier ein ganz schnelles Smoothie-Rezept, das nach Urlaub schmeckt. Auch um 11 Uhr Abends, oder halb 6 Uhr morgens! Auch mit nur 3 Stunden Schlaf. Oder gar keinem!


Ich bin gerade dem Reis-Kokos-Drink von Provamel völlig verfallen. Nicht gut für den Geldbeutel, aber einfach sooooo lecker mit Frucht. Meine wichtigste Frühstücks-Zutat im Moment. (Nein, ich werde leider nicht von der Firma für diese Aussage mit gratis Kokosdrink entlohnt, schnief.)






Zutaten für 2 Gläser:

1/2 Bergpfirsich
1/2 Mango
1/2 Banane
2 Minzblätter
5 cm Karotte
1 handvoll Heidelbeeren
400 ml kühler Reis-Kokos-Drink

Alles in einen starken Mixer geben und schön sämig pürieren!


Wer kein halbes Obst übrig haben möchte, macht einfach die doppelte Menge. Ich kann mir den Smoothie auch sehr gut als Eis vorstellen! Einfach in kleine Eis-am-Stiel-Formen geben und einfrieren.





Für dieses tolle Rezept ist mir ärgerlicherweise auf mysteriöse Art und Weise das Foto abhanden gekommen. Ich möchte es unbedingt trotzdem mit Euch teilen, solange Bärlauch und grüner Spargel noch überall zu haben sind! Es macht auch für Gäste so richtig was her!


Gerösteter Spargel und Pastinaken
1 Bund grüner Spargel
3 Pastinaken
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Den Spargel waschen und die holzigen Enden entfernen. Dann in ca. 5 cm lange Stücke schneiden. Die Pastinaken schälen und in etwa 2 cm breite Streifen zerteilen.

Beide Gemüse mit einem guten Schuß Olivenöl, Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer in einer Schale vermengen. Dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und bei 200°C für 15 Minuten rösten.


Bärlauch-Couscous
300 gekochter Couscous
1 kleiner Apfel, in kleine Würfel geschnitten
1 handvoll Haselnüsse, grob gehackt

Dressing:
1 Bund (ca. 60 g) Bärlauch
Saft von 1 Zitrone
6 EL Olivenöl
4 TL Apfel- oder Agavendicksaft
2 TL Dijonsenf
1 Prise Korianderpulver
Salz, Pfeffer

Den Apfel in kleine Würfel schneiden und die Haselnüsse grob hacken.

Den Bärlauch vorsichtig waschen und mit den restlichen Zutaten für das Dressing in einem Mixer klein pürieren. Ein paar Esslöffel Dressing zur Seite stellen. Den Rest mit dem Couscous vermengen, bis er sich schön grün färbt.

Die Apfelwürfel und Haselnussstücke unterheben.


Anrichten
Portionsweise in eine kleine Schale füllen und auf die Teller stürzen, dass der Couscous eine schöne Kuppelform erhält.

Das geröstete Gemüse rundherum anordnen und mit dem restlichen Dressing dekorieren.

Osternest-Füllung mal ganz anders...


Samstag, 19. April 2014

... ohne Ei und ohne Zucker, aber trotzdem richtig lecker!

Vor ein paar Tagen habe ich ein ganz einfaches Keks-Rezeptvideo auf dem Youtube-Kanal "Koch's vegan" vom sympathisch-unterhaltsamen Heiner Jöhrs entdeckt.

Banane und Cashew - eine perfekte Mischung für meinen kleinen Mann (1,5 Jahre alt). Und auch noch ohne extra Zucker.

Da habe ich gerade auf den letzten Drücker noch die Hasen- und Ei-Ausstecher ausgepackt und losgebacken. Teig kneten, 15 Minuten in den Ofen, fertig.



Ich weiß nicht, ob die Kekse bis morgen durchhalten, ähem. Schön bananig, fluffig und nicht zu süß!
Nachtrag: Noch lauwarm und frisch schmecken sie am besten. Am nächsten Tag haben sie ein bisschen die Konsistenz wie altes Fladenbrot (was sie vom Teig her ja irgendwie auch sind) - schmecken aber noch immer bananig lecker und kommen beim Kleinen gut an!





Und hier möchte ich Euch noch ein Video von Heiner's Freudin (ich hoffe, ich kombiniere das jetzt richtig) Dietlind verlinken, das Herkunft des Osterbrauchs beschreibt, so wie ich sie bisher, ehrlich gesagt, noch nicht im Detail kannte. Sehr interessant!

DIY: Bunte Tonpapier-Tulpen mit Foto


Dienstag, 15. April 2014

Jeder, der sagt, bei uns sehe es bald wie in einer Kita aus... der hat wohl recht.

Aber ich liebe es einfach bunt. Und wenn man sowieso so viele bunte Spielsachen rumstehen hat, schadet ein bisschen Farbe für die Wand auch nicht.

Passend zum Frühling habe ich mit Schwarz-Weiß-Fotos verzierte Tonpapier-Tulpen gebastelt.



Zum Nachbasteln braucht Ihr:
Schablone: DIN A4 Papier, Bleistift, Kugelschreiber, Lineal, Schere
Blumenteile: ein paar Bögen Tonpapier in DIN A3 (Dunkelgrün für den Stengel, Hellgrün für die Blätter und Farben nach Eurer Wahl für die Blütenköpfe), Fotokleber (auf der Rolle)
Wandanbringung: etwas doppelseitiges Klebeband oder Reißzwecken
Fotos mindestens im Format 13x18


Zeichnet auf Euer Skizzenpapier den Blütenkopf und die Blätter der Tulpe vor und schneidet die Skizze aus. Bei mir haben die Teile an den dicksten/längsten Stellen etwa diese Maße:
Blütenkopf: b: 16,5 x h: 18,5 cm
Blatt: b: 9 x h: 17 cm
Ihr könnt Euch auch einfach meine Zeichnung als pdf herunterladen!

Übertragt Eure Vorlage auf das Tonpapier - auf das hellgrüne je zwei Blätter für jede Tulpe und auf die bunten jeweils einen Blütenkopf. Schneidet die Blumenteile mit der Schere aus.

Schneidet aus dem dunkelgrünen Tonpapier für jede Tulpe einen ca 1,2 cm breiten und 41,5 cm langen Streifen als Stängel ab.


Dreht die Teile um, dass Ihr die Rückseite seht (da, wo vielleicht noch der eine oder andere Bleistiftstrich erkennbar ist). Klebt ein paar Fotokleber auf den Stängel und befestigt die Blätter darauf.

Klebt den Stängel auf den Blütenkopf, so dass er ein paar Zentimeter in die Blüte hineinragt.




Druckt Euch Eure Photos mindestens im Format 13 x 18 cm in schwarz-weiß am Fotoautomaten aus. Zeichnet als Vorlage einen Kreis (12,5 cm Durchmesser) auf das Skizzenpapier, oder benutzt die Kreisvorlage in meinem pdf. Schneidet den Kreis aus und übertragt ihn mit Kugelschreiber auf den Ausschnitt des Fotos, den Ihr verwenden möchtet. Das Foto dann einfach ausschneiden und mit Fotoklebern auf die Vorderseitedes Blütenkopfes kleben.


Ich habe die Tulpen mit doppelseitigem Klebeband an die Wand geklebt. Dabei ist natürlich immer die Gefahr, dass Putz mit runter kommt, wenn Ihr die Deko wieder abnehmt.

Mit Reißzwecken in der Farbe der Blüte oder des Stengels lassen sie sich sicher auch gut befestigen und ihr schont die Wand. Wenn Ihr keine bunten Reißzwecken findet, schneidet aus dem Tonpapier doch einfach einen kleinen Kreis aus und klebt diesen auf die Reißzwecke. Dann sieht man sie nur noch, wenn man sehr genau hinsieht!





Vielleicht ist meine Ostergirlande aus Zeitungspapier auch noch etwas für Euch!

Schöne Osterfeiertage und einen schönen Frühling wünsche ich Euch!



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