Meine Lieblings Rohkost-Salate


Donnerstag, 6. November 2014

Rohes Gemüse darf bei mir zu keiner Mahlzeit fehlen. Nicht nur, weil es viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe enthält, sondern vor allem, weil es mir richtig gut schmeckt, Abwechslung auf der Zunge bringt und so zum warmen Gericht ein prima Gegenpart ist.

Deshalb kann ich eigentlich nie genug Rezepte für Rohkost-Salate im Hinterkopf abspeichern. Hier möchte ich mit Euch meine Liebsten teilen:


1.
Ein Rezept nach der sympathischen Vollwert- und Rohkostkennerin Ute-Marion Wilkesmann, die ich vor einiger Zeit einmal auf Youtube entdeckt hatte: Waldorfsalat mit einem unheimlich leckeren Dressing aus pürierten Sonnenblumenkernen, Orangensaft, Apfel und Ingwer:

Waldorfsalat mal anders



2.
Diesen Salat habe ich nach einer langen Nacht im Cafe King kennengelernt. Für den Hunger nach dem Tanzen, hatte ich zum Glück noch etwas aus der veganen Theke ergattern können und hatte in der kalten, leeren Trambahn morgens früh um 4 dann einen kulinarischen Sonnenaufgang. Es lohnt sich, ein richtig gutes Olivenöl zu verwenden und hochwertigen, aromatischen getrockneten Thymian.

Fenchelsalat mit Apfel und Thymian



3.
Wie schon im letzten Eintrag ausgiebig erwähnt, bin ich inzwischen ein großer Fan von Roter Bete in allen Aggregatszuständen. Grob geraspelt mit ihrer guten Freundin, der Karotte, Naturjoghurt, reichlich gerösteten Sonnenblumenkernen (damit nicht sparen!) und frischen Korianderblättern wird daraus ein exotisch-cremiger Genuß, von dem ich problemlos eine große Schüssel verdrücken kann.

Rote Bete-Karotten-Salat mit Joghurt und Koriander




4.
Und noch einmal Joghurt als Dressinggrundlage: Man kann sich kaum vorstellen, dass er mit Kohlrabi ein gutes Team ergibt. Aber ich kann es mehrfach bestätigen! Zusammen mit Erbsen und Koriander schmeckt dieser Salat einfach nur erfrischend und "grün" - zu Pellkartoffeln, Seitangyros oder gebratenem Lachs zum Beispiel. Der Koriander lässt sich auch gut durch Petersilie ersetzen.

Kohlrabisalat mit Erbsen und Koriander




Viele tolle Salate mit rohem Gemüse und Früchten gibt es auch aus dem asiatischen Bereich. Dazu bald ebenfalls ein paar meiner Lieblingsrezepte!

Deko-DIY: Herbst Part 2 - bunte Natur


Donnerstag, 30. Oktober 2014

Aufgespießt: Die wunderschönen warmen Farben des Herbstes muss man sich einfach in die Wohnung holen. Zum Beispiel mit besonders gut erhaltenen, farbenfrohen Blättern.

Diese lassen sich auf Holzspieße montiert zum "Stehen" bringen und in schönen, kleinen Gefäßen präsentieren. Ich habe dazu einige Exemplare meiner Milchkännchensammlung aus der Vitrine geholt. Mit etwas Sand im Gefäß steht es sich noch besser.




Da der Regen genauso zum Herbst gehört, wie die bunten Blätter, regnet es vom wild geschwungenen Ast über unserem Spielteppich "Schnüre":
Blauer Stickgarn mit aus Tonpapier ausgeschnittenen Regentropfen in verschiedenen Größen und unterschiedlichen Grau- und Blautönen. Unten dran eine glitzernd-geschliffene Glasperle.




Bei der Tischdeko kam wieder meine alt bewährte VÄLKÄND Dose und das Moos aus der Modellbauabteilung zum Einsatz. Die süßen Ton-Pilze habe ich im DEPOT ergattern können und die Bucheckern und Kastanien gab es beim Spazierengehen ganz umsonst dazu :)




Draussen fallen alle Blätter von den Bäumen. Ich klebe sie wieder an!

Aus den Resten meiner Kissennäh-Aktion, die Ton-in-Ton zur Wohnzimmerwand passen, habe ich Blätter ausgeschnitten und an einen nackten Zweig geklebt. Die getrockneten, orangenen Lampignons geben den nötigen Farbtupfer und meine alte Flohmarktvase passt farblich auch ganz wunderbar dazu.




Die "Handgranaten" neben dem Zweig sind übrigens Rondini-Kürbisse. Außen haben sie eine irre harte Schale, aber das Innere kann man nach dem Kochen oder Backen mit einem Löffel heraus löffeln. So lecker!


Der Herbst ist farblich gesehen von allen Jahreszeiten ganz klar meine liebste. Ich bin halt eine Spätsommer-/Herbstgeborene. Aber ein bisschen spekuliere ich schon darauf, dass es dieses Jahr endlich mal wieder schneit. Und dann bin ich auch gaaanz schnell wieder froh, wenn diese fiesen, frostigen Temperaturen vorbei sind!

Macht es Euch gemütlich und viel Spaß beim Basteln!
Bevor das Wetter nahtlos in den Winter übergeht, möchte ich Euch noch ein paar herbstlich dekorierte Ecken in unserem Zuhause zeigen.

Der Platz, der regelmäßig als erster dem jahreszeitlichen Umdekorierungswahn zum Opfer fällt ist unsere Couch. Ich habe wieder ein paar Kissen genäht!

Ich freue mich jedes mal aufs Neue über meine IKEA-Stoffausbeuten. Dort ist einfach immer etwas für mich dabei. Und auch noch zu einem verhältnissmäßig erschwinglichen Preis. Herbstliche Blattumrisse auf einem angenehmen Farbhintergrund.



Mit dem Verschluß der Kissen mache ich es mir meist einfach: mit einem Hotelverschluß. Beim letzten Mal hatte mir dieses Video-Tutoral sehr weiter geholfen. Inzwischen geht es "freihand". Ist ja auch wirklich einfach.

Diesmal habe ich mich sogar an ein größeres Kissenformat herangewagt. Die Vorder- und Rückseite ist wieder aus einem IKEA-Stoff. In die Kante habe ich einen Streifen aus braunem Kunstleder (erstanden bei Buttinette) eingenäht, in das an der Unterseite auch ein langer, orangener Reißverschluß eingearbeitet wurde.



Die Nähmaschine und ich standen unerhört auf Kriegsfuß, aber Ende gut, alles gut.


Das Herzstück in der Couchecke ist mein überdimmensionaler Traumfänger.



Mein Vater hatte mir vor einigen Wochen zwei frische Weidenäste gebogen und zu einem Kreis verbunden. Ich habe die Verbindungsstellen noch einmal mit einem Paketband verstärkt und mit dünnem, grünem Filz überklebt.

Dann ging es an das Innenleben. Mit leuchtend-orangener Wolle habe ich das Netz geknüpft. Wie man das macht, habe ich hier schon einmal kurz beschrieben. Es ist wirklich ganz leicht! Leider kann man die Anleitung in dem englischsprachigen Video nur mit großer Aufmerksamkeit erkennen. Vielleicht schaffe ich es, vor Weihnachten, noch ein eigenes Video dazu zu machen.

Die Federn sind an dunkelgrüne Satinbänder geknotet. Um den Knoten zu verdecken, habe ich etwas in einem Bastelkistchen gefunden, das dort schon ein Jahr auf seine Verwendung wartet:



Mit einem Drehmel aufgebohrte Haselnüsse.



Auf die "Aufhängeschnur" habe ich einige Kastanien aufgefädelt, die mir mein Sohn netterweise überlassen hat.




Und morgen geht es weiter mit Teil 2!
Ich bin inzwischen ein großer Fan von Roter Bete in allen Aggregatszuständen.

Grob geraspelt mit ihrer guten Freundin, der Karotte, Naturjoghurt, reichlich gerösteten Sonnenblumenkernen (damit nicht sparen!) und frischen Korianderblättern wird daraus ein exotisch-cremiger Genuß, von dem ich problemlos eine riesen Schüssel verdrücken kann.



Für 1 große Schale:
2 große Knollen Rote Bete
3 große Karotten
ca. 300 g Naturjoghurt oder ungesüßter Sojajoghurt
5 EL Sonnenblumenkerne
1/2 Bund frische Korianderblätter
1 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Die Rote Bete schälen und grob raspeln. Am besten zieht Ihr hierfür Küchenhandschuhe an, sonst färbt Ihr Eure Finger schön rot ein!

Die Karotten ebenfalls - wenn nötig - schälen und auf einer Reibe oder in der Küchenmaschine raspeln.

Das Gemüse in einer Schale mit einigen Esslöffeln Joghurt vermengen - erst einmal weniger, dann könnt Ihr bei Bedarf den Rest dazu geben, um eine schöne, cremige Konsistenz zu erreichen. Der Joghurt färbt sich sofort rosa und sieht aus wie Erdbeerquark!

Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne zusätzlichem Fett goldbraun anrösten.

Den Koriander grob hacken.

Kerne, Koriander, Zitronensaft, Salz und Pfeffer unter den Salat rühren. Gegebenenfalls noch einmal Joghurtmenge anpassen oder nachwürzen.


Diese Rote Bete-Gerichte kann ich Euch auch noch wärmstens empfehlen:
Wurzelpower: Rote Bete-Kokos-Suppe mit Orange
Rote Bete-Salat wie im Louis Hotel

Kohlrabisalat mit Erbsen und Koriander


Freitag, 24. Oktober 2014

Wer hätte das gedacht: Kohlrabi und Joghurt sind ein wunderbares Team! Gemeinsam mit Erbsen und Koriander schmeckt dieser Rohkostsalat so schön erfrischend und einfach nur "grün". (Ich finde, dieses Wort beschreibt's am besten - müsst Ihr mal ausprobieren, ob Ihr meine Interpretation nachvollziehen könnt ;-) )

Ich liebe ihn zum Beispiel zu Pellkartoffeln, Seitangyros oder gebratenem Lachs.




Für 2 Portionen:
1 großer Kohlrabi
1 handvoll TK-Erbsen
Salz, Pfeffer
1/4 TL süßes Paprikapulver
1/2 Bund frische Korianderblätter oder Petersilie
1 EL weißer Balsamico
ca. 250 ml Naturjoghurt oder ungesüßter Sojajoghurt

Die Erbsen in einem kleinen Topf mit wenig Wasser ein paar Minuten aufkochen, bis sie aufgetaut sind.

In der Zwischenzeit den Kohlrabi schälen und auf einer Reibe grob raspeln. In ein Siebchen geben und mit den Händen einen Teil der austretenden Flüssigkeit herausdrücken.

Den Kohlrabi in einer Schale mit einigen Esslöffeln Joghurt, dem Balsamico und den Gewürzen vermengen. Nehmt erstmal weniger Joghurt und tastet Euch vor, dass die Sauce nicht zu viel und zu flüssig wird - jeder Kohlrabi hat ja eine andere Größe.

Den Koriander grob hacken und mit den Erbsen unter den Salat mengen. Vielleicht noch ein mal abschmecken.

Falls Ihr keinen Koriander mögt, könnt Ihr ihn auch problemlos durch Petersilie ersetzen.
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