O'gschpargelt is! Ich mag persönlich den grünen Spargel ja lieber, als den weißen. Und am allerliebsten geröstet aus dem Backofen mit einer Prise grobem Salz.

Das ist auch eine super Beilage zu einem einfachen Butterbrot. Oder zu leckeren, knusprigen Gnocchi!




Für 2-3 Personen:
1 Packung Gnocchi
1 Knoblauchzehe, grob gehackt
2 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
10 Dattel- oder Cherrytomaten, halbiert
1 Bund grüner Spargel, in mundgerechte Stücke geschnitten
1/2 kleine Tasse TK-Erbsen
etwas Schnittlauch und Basilikum, grob gehackt
etwas Parmesan am Stück
Brat-Olivenöl
Fleur de Sel
Pfeffer

Den Backofen auf 200° C vorheizen.

Die holzigen Enden des Spargel schälen und die Stangen dann in ca. 2-3 cm lange Stücke schneiden.

Die Tomaten halbieren.

Spargel und Tomaten separat in zwei Schüsseln mit einem Schuß Olivenöl vermengen und mit Fleur de Sel und Pfeffer würzen. Den Knoblauch zu den Tomaten geben.

Das Backblech mit Backpapier auslegen, den Spargel darauf verteilen und für 15 Minuten backen.

In den letzten 5 Minuten die Knoblauchtomaten dazu geben.

In der Zwischenzeit etwas Öl in eine große Pfanne geben und die Gnocchi unter Rühren goldbraun anrösten. Frühlingszwiebeln und Erbsen dazu geben und kurz mit anbraten.

Dann Spargel und Tomaten aus dem Ofen holen und zu den Gnocchi geben. Die frischen Kräuter unterrühren.

Auf Tellern verteilen und mit einem Sparschäler grobe Späne vom Parmesan auf die Gnocchi raspeln.


Das Allerschönste ist doch, draussen im Freien Abend zu essen! :-)


Pesto-Reis mit Fenchel und Oliventofu


Dienstag, 31. März 2015

Der Frühling kommt! Und wir haben Lust auf Grüüüüüün! :-)

Mit selbst gemachtem Pesto kann man wunderbar alles Grüne verwerten, das man in der Nähe hat - egal ob frische Frühlingskräuter aus der Natur, aus dem Gemüsemarkt, die ersten Sprossen vom Balkon, oder die Reste aus dem Kühlschrank.

Eine besondere Zutat, die noch weitere Vitamine, eine tolle Konsistenz und einen außergewöhnlichen Geschmack liefert ist rohe Karotte. Man kann sie grob und mit Biß oder fein und versteckt in das Pesto mixen - wie man gerade gerne möchte.

Auch beim Part der Nüsse kann man ganz nach Lust und Laune vorgehen - geröstete Mandeln, Cashews, Sonnenblumenkerne, Pinienkerne oder Walnüsse... alles ist möglich.

Gute und frische Lebensmittel machen den Genuß aus. Dazu gehört auch hochwertiges Öl und - wer möchte - Parmesan.



Grüne-Reste-Pesto
1 kleiner Bund Rucola
1 handvoll Basilikum
1 Stängel Minze
1/2 große Karotte, grob geschnitten
50 g Parmesan am Stück, grob geschnitten
1 kleine handvoll Mandeln (mit Schale), grob gehackt
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 guter Schluck Olivenöl
Fleur de Sel
Pfeffer

Die Mandeln grob hacken und in einer kleinen Pfanne ohne zusätzlichem Fett goldbraun anrösten.

Die abgekühlten Mandeln zusammen mit dem Parmesan in einem Mixer grob pulverisieren.

Die Knoblauchzehe in den Mixbecher pressen, die gut gewaschen und trocken geschüttelten Kräuter und die grob geschnittene, geschälte Karotte hinein geben.

Auf voller Kraft schön cremig pürieren.

Mit grobem Salz und Pfeffer und eventuell einem Schuss Zitronensaft abschmecken.

Das Pesto lässt sich - mit reichlich Öl bedeckt - in einem Schraubglas einige Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Besonders gut schmeckt es als Brotaufstrich, als "Klecks" in einer Gemüsesuppe, vermengt mit Nudeln, Reis, Bulgur, Hirse etc.

Probiert auch mal die Version: "Kerbel (großer Bund) und Karotte"!



Gemüsereis:
3-4 kleine Tassen gekochter Reis (frisch oder vom Vortag)
1 Fenchelknolle, in Streifen geschnitten
6 getrocknete Tomaten in Öl, klein geschnitten
Pinienkerne
1/2 Oliventofu (z.B. von Taifun), gewürfelt

Den Reis waschen und in der doppelten Menge Wasser gar kochen.

Den Fenchel in Streifen schneiden, den Boden eines kleinen Topfes ca. 2 cm mit Wasser bedecken, Deckel drauf und den Fenchel gar kochen dünsten.

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, dann heraus nehmen.

Den Tofu würfeln, mit etwas Öl in die noch heiße Pfanne geben und leicht anbräunen.

Die getrockneten Tomaten in kleine Stücke schneiden.

Den Reis mit einigen Löffeln Pesto, dem gekochten Fenchel, der Hälfte der Pinienkerne und des Tofus gut vermengen.

Mit dem restlichen Tofu und den restlichen Pinienkernen garniert servieren.


Ich wünsche Euch allen schöne, gemütliche freie Tage!


Resteessen!
Diese ganz schnellen Abendessen-Snacks gab es heute bei uns. Alles, was im Kühlschrank noch auf die baldige Verarbeitung wartete. Ganz einfach, stressfrei und doch so lecker!



Rote Bete-Salat mit Granatapfelkernen und Kresse:
4 gekochte Rote Bete-Knollen
1/4 Granatapfel
1 Kistchen Kresse
Saft von 1/2 Zitrone
etwas Olivenöl
Pfeffer
Fleur de Sel oder normales Salz

Die Rote Bete (am besten mit Küchenhandschuhen) in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit den Granatapfelkernen in eine Schale geben.

Die Kresse waschen, aus dem Beet schneiden und zusammen mit Öl und Zitronensaft unter den Salat mengen.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Champignons mit Knoblauch und Kräutern
ca. 10 Champignons
2 Knoblauchzehen
Pfeffer
Fleur de Sel oder normales Salz
2 EL italienische Kräuter (TK) oder frische Kräuter nach Verfügbarkeit
Bratöl

Champignons in mundgerechte Stücke schneiden. Die Knoblauchzehen grob hacken.

Öl in einer Pfanne stark erhitzen und die Champignons mit dem Knoblauch wenige Minuten scharf anbraten. Dabei darauf achten, dass der Knoblauch nicht zu dunkel und somit bitter wird.

Mit Salz, Pfeffer und den Kräutern abschmecken.


Dazu schmeckt ein herzhaft belegtes Brot oder - wie bei uns - ein paar knusprig angebratene Bio-Kartoffelpuffer!

Zwischen Kinderbazillen und Lehrbüchern über Kinderbazillen schleiche ich mich heimlich kurz hier rein, um eine unheimlich leckere Suppe mit Euch zu teilen.

Ein besonderer Genuss, wenn es - wie heute - mal wieder waagrecht regnet: wärmt von innen und lässt mit ihrer tollen Farbe keinerlei Winterdepression aufkommen!

Was für eine tolle Knolle. Sieht aus, wie Rote Bete, ist aber keine!



1 (550 g) lila Süßkartoffel
120 g Sellerie
1 mittelgroße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/2 TL brauner Zucker
Olivenöl
750 ml Gemüsefond
1/4 - 1/2 Dose Kokosmilch
optional: 1 Stange Zitronengras

Süßkartoffel und Sellerie schälen und in Würfel schneiden. Den Knoblauch und die Zwiebel ebenfalls würfeln.

Die harten, äußeren Blätter vom Zitronengras abziehen und den weichen, weißen Kern klein hacken.

Zwiebeln und Knoblauch in etwas Olivenöl in einem Topf anschwitzen. Mit dem Rohrzucker karamellisieren.

Die Süßkartoffel und den Sellerie dazu geben, einmal umrühren und mit Gemüsefond aufgießen.

Bei geschlossenem Deckel etwa 15 Minuten kochen, bis das Gemüse weich ist.

Die Suppe mit dem Pürierstab oder dem Mixer schön glatt pürieren. Die Kokosmilch zugeben und noch einmal durchmixen.
Am besten nehmt Ihr zuerst nur 1/4 Dose und gießt nach, falls nötig. Bei zu viel Kokosmilchwird das Kokosaroma zu dominant.


Gerösteter Blumenkohl
1 Blumenkohl
Olivenöl
Meersalz
Pfeffer

Den Backofen auf 220°C vorheizen.

Den Blumenkohl in kleine Röschen zerteilen und waschen. In einer Schüssel mit einem Schuß Olivenöl vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.

In eine Auflaufform geben und für etwa 20 Minuten im Ofen rösten.


Petersilien-Sesam-Pesto
1 kleiner Bund Petersilie
2,5 EL Sesamsamen
1 gestrichener TL Meersalz
Saft von 1/2 Zitrone
2 EL Olivenöl
1/4 TL brauner Zucker

Für das Pesto die Sesamsamen goldbraun in einer Pfanne anrösten und mit den anderen Zutaten im Mixer zu einer Paste verarbeiten.

Mit etwas Armschmalz und einem Mörser geht das auch!

Den lauwarmen Blumenkohl mit dem Pesto überziehen und als Suppeneinlage servieren. Nach Belieben mit Chiliflocken abschmecken.

Meine Lieblings Rohkost-Salate


Donnerstag, 6. November 2014

Rohes Gemüse darf bei mir zu keiner Mahlzeit fehlen. Nicht nur, weil es viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe enthält, sondern vor allem, weil es mir richtig gut schmeckt, Abwechslung auf der Zunge bringt und so zum warmen Gericht ein prima Gegenpart ist.

Deshalb kann ich eigentlich nie genug Rezepte für Rohkost-Salate im Hinterkopf abspeichern. Hier möchte ich mit Euch meine Liebsten teilen:


1.
Ein Rezept nach der sympathischen Vollwert- und Rohkostkennerin Ute-Marion Wilkesmann, die ich vor einiger Zeit einmal auf Youtube entdeckt hatte: Waldorfsalat mit einem unheimlich leckeren Dressing aus pürierten Sonnenblumenkernen, Orangensaft, Apfel und Ingwer:

Waldorfsalat mal anders



2.
Diesen Salat habe ich nach einer langen Nacht im Cafe King kennengelernt. Für den Hunger nach dem Tanzen, hatte ich zum Glück noch etwas aus der veganen Theke ergattern können und hatte in der kalten, leeren Trambahn morgens früh um 4 dann einen kulinarischen Sonnenaufgang. Es lohnt sich, ein richtig gutes Olivenöl zu verwenden und hochwertigen, aromatischen getrockneten Thymian.

Fenchelsalat mit Apfel und Thymian



3.
Wie schon im letzten Eintrag ausgiebig erwähnt, bin ich inzwischen ein großer Fan von Roter Bete in allen Aggregatszuständen. Grob geraspelt mit ihrer guten Freundin, der Karotte, Naturjoghurt, reichlich gerösteten Sonnenblumenkernen (damit nicht sparen!) und frischen Korianderblättern wird daraus ein exotisch-cremiger Genuß, von dem ich problemlos eine große Schüssel verdrücken kann.

Rote Bete-Karotten-Salat mit Joghurt und Koriander




4.
Und noch einmal Joghurt als Dressinggrundlage: Man kann sich kaum vorstellen, dass er mit Kohlrabi ein gutes Team ergibt. Aber ich kann es mehrfach bestätigen! Zusammen mit Erbsen und Koriander schmeckt dieser Salat einfach nur erfrischend und "grün" - zu Pellkartoffeln, Seitangyros oder gebratenem Lachs zum Beispiel. Der Koriander lässt sich auch gut durch Petersilie ersetzen.

Kohlrabisalat mit Erbsen und Koriander




Viele tolle Salate mit rohem Gemüse und Früchten gibt es auch aus dem asiatischen Bereich. Dazu bald ebenfalls ein paar meiner Lieblingsrezepte!

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