Skip to content

Hunger Quick-Fix: Tofu-Hack und Spinat stir-fry mit Basmatireis

Viel Hunger und wenig Geduld? Dieses Gericht ging wirklich flink zu kochen - und das trotz Spinatzupfen und -schneiden. Mit Babyspinat habt Ihr sogar noch weniger Arbeit. Hat einen schönes deftiges Asia-Aroma und macht richtig gut satt. Zur Nachahmung wärmstens empfohlen :)

Es schmeckt übrigens auch am nächsten Tag kalt sehr gut.



1 Zwiebel, in feine Würfel geschnitten
1,5 Knoblauchzehen, in feine Würfel geschnitten
1 Packung (180 g) Tofu-Hack (z. B. von Berief)
500 g Wurzelspinat, von den Stielen befreit, gewaschen und grob gehackt
1 gehäufter EL Sesamsamen
helles Sesamöl zum Anbraten
2 EL Sojasauce
1 TL geröstetes Sesamöl
1/2 TL Chiliflocken (oder nach Geschmack)
fein gehackter Ingwer, etwa 1/2 TL pro Portion
eine handvoll Cocktailtomaten, halbiert
ein paar frische Korianderblätter
1 Tasse Basmatireis und 2 Tassen Wasser

Den Reis mit der doppelten Menge Wasser aufsetzen und aufkochen lassen. Dann auf niedrige Hitze herunterschalten und quellen lassen.

Helles Sesamöl in einer Pfanne erhitzen. Das Hack mit den Zwiebelwürfeln, dem Knoblauch und den Sesamsamen hineingeben und unter Rühren anbraten, bis es etwas Farbe nimmt.

Mit Sojasauce und dunklem Sesamöl ablöschen. Den Spinat portionsweise hinzugeben und zusammenfallen lassen. Noch ein paar Minuten auf niedriger Hitze weiter schmoren.

Die Spinat-Hack-Pfanne auf einem Bett aus Reis anrichten, mit frischen Tomatenstücken, frischen Ingwerwürfeln und frischem Koriander servieren.

Sehr gut passt dazu auch ein Klecks Frischkäse, zum Beispiel auf Cashewbasis.



Hustentee mit Thymian, Fenchel, Ingwer und Zitrone

Vor ein paar Tagen sind schon die ersten Schneeflocken vom Himmel gerieselt und ich bin schon richtig in Winterstimmung... zumindest, was die Dekoration und das Backen anbelangt.

Leider hat mich vor einigen Wochen eine ziemliche Erkältung erwischt und bis heute nicht ganz wieder verlassen. Der unangenehme Husten ist noch immer da. So ist das, wenn man immer gute Tipps für Andere hat, aber bei sich selbst die "Ein-bisschen-weitermachen-geht-schon-noch-Methode" anwendet.

Aber meine Prüfung ist nun vorbei und es ist zumindest ein wenig Zeit für TEE! Für Tee ist es schließlich nie zu spät. Und wenn er noch aus schleimlösenden und bronchienentspannenden Kräutern besteht - umso besser.



Für 1 große Tasse:
1/2 TL getrocknete Bio-Fenchelsamen
1/2 TL getrocknete Bio-Thymianblätter
5 dünne Scheiben frischer Ingwer
Saft von ½ Zitrone
1 TL Honig

Die Fenchelsamen in einem Mörser oder mit dem Messerrücken leicht anstoßen, dass sie ihre ätherischen Öle gut entfalten können. Mit dem Thymian und dem Ingwer in eine kleine Kanne (ca. 250 ml) geben. Mit kochendem Wasser aufgießen und etwa 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Durch ein kleines Siebchen abseihen, etwas abkühlen lassen, den Zitronensaft zugeben und mit Honig süßen.

Das Multitalent Ingwer bringt durchblutungsfördernde und befreiende Scharfstoffe sowie entzündungshemmende ätherische Öle mit, Zitrone viel immunstärkendes Vitamin C. Fenchel und Thymian lösen festsitzenden Schleim und entspannen das Bronchialsystem.


Und nun einen selbstgebackenen Lebkuchen dazu und ab auf die Couch mit mir.

Veganes Weihnachtsmenü 2015

Morgen ist schon Weihnachten - wo ist die Zeit nur hin! Dieses Jahr ist so rasend schnell verflogen und so viel ist passiert. Ganz zuletzt (neben all den anderen tausenden Dingen, die vor dem Jahreswechsel unbedingt noch erledigt werden müssen) hat die orange Küche nebst aller restlichen Räume noch einen neuen Anstrich bekommen. Die Granatapfelspritzer sind weg und sie erstrahlt in neuem orangenen Glanz.

Gerade simmert eine dampfende Masse in einem kleinen Topf vor sich hin und die ganze Wohnung duftet nach Kardamom und Zimt. Die Vorbereitungen laufen schon für das morgige Weihnachtsmenü.

Es ist immer wieder schön, so viel Inspiration zu finden - sei es im Internet oder in einem meiner schönen Kochbücher.

Im letzten Jahr gab es bei uns einen vegetarischen Nuss-Champignon-Braten. Dieses Mal versuche ich mich an einem komplett veganen Menü für meine Familie.




APERITIF
Zum Anstoßen habe ich ich über mein Gemüsekistenabo einen lecker-spritzigen Physalissaft vom Biohof Laurer bestellt. Die Physalis dafür sind im niederbayrischen Landau gewachsen und gereift. Der macht sich sicher ganz wunderbar in einem Glas Prosecco!


HAUPTGERICHTE
Auf dem Blog "Erdbeerhasi" habe ich ein Rezept für einen Maronenbraten gefunden, der morgen hier seine Premiere haben wird. Ich hoffe, es lohnt sich - 600 g Maroni! (Fazit: War extrem lecker und wird sicher wieder nachgekocht!)

Als Saucenrezept habe ich die dunkle Bratensauce aus Surdham Göb's Buch "Meine vegane Küche" gewählt. Angerösteter Sellerie, Karotten, Fenchel und Tomatenmark bilden hierfür die Grundlage. Ein Rezept von Surdham kann gar nicht schlecht schmecken!

Eine der Beilagen wird ein Apfelrotkohl sein, den ich heute schon vorgekocht habe. Dort sind alle Weihnachtlichen Aromen vereint - Piment, Wacholder, Lorbeer, Ingwer, Nelken, Pfeffer, Orange... Und aufgewärmt schmeckt Rotkohl doch am besten! Den Kohl habe ich erst nach Grundrezept begonnen und dann ganz frei Schnauze verfeinert. Dattelsirup und Balsamico passen auch wunderbar als Ergänzung dazu!



Ein zitroniges Kürbis-Kartoffel-Pürree bildet den sättigenden Part.
Dazu Kartoffeln und Kürbis schälen und würfeln, in wenig Wasser weich kochen, mit etwas Margarine und Hafermilch mit einem Kartoffelstampfer stampfen. Dann mit Salz, Pfeffer, Muskat, etwas Zitronenschalenabrieb und frischen Basilikumstreifen würzen.

Ein Salat darf natürlich auch nicht fehlen. Doch dieser Salat ist nicht irgend einer, sondern ein ganz besonderer - nach einem Rezept von Nicole Just. Mit Knoblauch gebratene Zucchinistreifen in einer cremig-reichhaltigen Sauce aus Sojajoghurt und Mandelmus (ich habe eine Mischung aus Cashewmus und Tahin verwendet). Getoppt mit Granatapfelkernen und Walnüssen. Den habe ich in den letzten Wochen schon mehrmals zubereitet - einfach lecker!





DESSERT
Auf "veganwelt.de" habe ich viele gut klingede Rezepte entdeckt. Ich habe mich dann für das Kardamomeis entschieden und es duftet schon göttlich! Eine süße Masse aus Hafermilch, Hafersahne, Reis, einem Zimtsud und viel Kardamom und Zucker. Ein Löffel davon schmeckt wie flüssiger Laddoo (eine indische Süßigkeit), Payasam-Pudding oder - auf Deutsch - einfach nur himmlisch. Jetzt muss das Eis nur noch in den Gefrierschrank und regelmäßig umgerührt werden.

Das Eis wird die kühle Beilage zu den "No Bake Banana Chocolate Slices" mit Schokolade, Datteln, Banane, Haferflocken und Mandeln. Ich habe die leckere Masse noch mit Lebkuchengewürz verweihnachtlicht! Dieses Rezept stammt von meiner derzeitigen absoluten Lieblings-Youtuberin Jenny Mustard. Ihre frischen und außergewöhnlichen Rezepte in wunderbarem Stil gedreht könnte ich mir den ganzen Tag ohne Pause ansehen.



Ich gehe mich nun weiter um mein Eis kümmern und wünsche Euch für morgen einen entspannten, kulinarischen Tag mit Euren Lieben!

Hirsesalat mit herbstlichem Apfel-Ingwer-Dressing, Granatapfel, Fenchel und Tofu

Vom leckeren Hirsesalat mit Pfirsich-Ingwer-Dressing habe ich heute eine herbstliche Abwandlung für Euch:

Ein Dressing aus Apfel und Ingwer mit einem Hauch Zimt und Dattelsirup und als Gemüseeinlage Fenchelstreifen, Granatapfelkerne und gebratener Mandel-Nuss-Tofu! Lecker!



Hirsesalat mit Fenchel und Granatapfel:
1 Tasse gekochte Hirse
1 kleiner Fenchel, in dünne Streifen geschnitten
1/2 Mandel-Nuss-Feta, klein gewürfelt
5 EL Kichererbsen
1/4 Bund Petersilie
etwas Olivenöl
Salz, Pfeffer, Paprikapulver


1 kleine Tasse Hirse in einem Sieb gut mit Wasser abwaschen und mit 2 Tassen Wasser in einem kleinen Topf für 5 Minuten köcheln lassen. Dann etwa 20 Minuten ausquellen lassen. Etwas abkühlen lassen und davon 1 Tasse gekochte Hirse für den Salat verwenden.

Den Tofu in mundgerechte Würfel schneiden. Die Kichererbsen und Tofuwürfel mit einem Spritzer Olivenöl in einer Pfanne goldbraun anrösten und mit einer Prise Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.

Den Fenchel in dünne Streifen schneiden und die Granatapfelkerne aus der Schale auslösen.

Die Petersilie grob hacken.

Alle Zutaten in einer schönen Schale vermengen.


Apfel-Ingwer-Dressing:
1 kleiner geschälter Apfel
1 fingernagelgroßes Stück Ingwer
3 EL weißer Balsamico
2 EL Olivenöl
1 Prise Zimt
1/2 TL Dattelsirup oder Ahornsirup


Alle Zutaten in einem kleinen Becher im Mixer zu einem cremigen Dressing vermixen.

Hirsesalat mit Pfirsich-Ingwer-Dressing, Sellerie und weiteren Variationen

Es regnet, die Blätter werden immer bunter, in unserer Wohnung stapeln sich Kastanien, Eicheln und Haselnüsse... der Herbst ist da!

3 Schwammerl

Bei mir ist nun endlich die Prüfungszeit herangerückt. Wie Ihr sicherlich bemerkt habt, war hier in den letzten Monaten nicht so viel los. Sobald ich die anstrengende Zeit hinter mir habe, wird sich das aber ändern! Zur Vorweihnachtszeit wird es dann wieder warm, duftend und lecker hier.


Ich muss aber unbedingt noch ein sommerliches Rezept mit Euch teilen. Dieser Salat schmeckt unheimlich gut und bei diesem Anblick kann man doch gar keine Regenwetterlaune mehr haben, oder?!

Hirsesalat mit Pfirsichdressing


Der Hirsesalat:
1 Tasse gekochte Hirse
70 - 100 g grob geraspelter Sellerie
1 kleine Karotte, in kleine Würfel geschnitten
2-3 getrocknete Tomaten ohne Öl
5 EL Kichererbsen
etwas Olivenöl
Salz, Pfeffer, Paprikapulver


1 kleine Tasse Hirse mit 2 Tassen Wasser in einem kleinen Topf für 5 Minuten köcheln lassen und dann etwa 20 Minuten ausquellen lassen. Etwas abkühlen lassen und davon 1 Tasse gekochte Hirse für den Salat verwenden.

Die Kichererbsen mit einem Spritzer Olivenöl in einer Pfanne goldbraun anrösten und mit einer Prise Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.

Die Karotte und die getrockneten Tomaten in kleine Würfel schneiden und das Stück Sellerie auf einer Küchenreibe grob raspeln.

Alle Zutaten in einer schönen Schale vermengen.

Pfirsich-Ingwer-Dressing:
(Alternative zum Pfirsich, siehe unten)
1 geschälter Pfirsich
1 fingernagelgroßes Stück Ingwer
3 EL weißer Balsamico
2 EL Olivenöl


Alle Zutaten in einem kleinen Becher im Mixer zu einem cremigen Dressing vermixen.


Nachwürzen und dekorieren:
Fleur de Sel
Pfeffer
Chiliflocken
frischer Koriander
Heidelbeeren

Mit all diesen Köstlichkeiten dekorieren und nachwürzen.


Den Pfirsich ersetzen:
Vielleicht habt Ihr noch die Möglichkeit, im Feinkostladen einen Pfirsich zu ergattern. Oder Ihr probiert das Dressing mal mit einer guten Pfirsichmarmelade oder -chutney. Am besten eine von Mama oder Oma mit großen Fruchtstücken drin. Dann würde ich noch ein wenig Zitronensaft dazu geben um den Zucker abzuschwächen.

Alternativ habe ich das Dressing auch mal mit einem kleinen, geschälten Apfel, Ingwer, Balsamico, Olivenöl, einer Prise Zimt und etwas Dattelsirup gemacht - lecker. Apfel hat ja gerade Saison!

Auch bei der Gemüseeinlage kann man variieren, zum Beispiel mit Fenchelstreifen, Granatapfelkernen und Petersilie. Noch ein paar kross gebratene Nusstofu-Stückchen drüber geben eine tolle Abwechslung.


Ich wünsche Euch einen gemütlichen Herbst! :-) Hier noch ein paar Impressionen...
Wildschweini


View as PDF: This month | Full blog

Found 0 FAQs: